Den Raum in der Höhe ausnutzen

Es ist zwar richtig, dass wir meistens Einschränkungen in Breite und Länge haben, aber in unserem Zimmer gibt es in der Regel keine Probleme mit der Höhe. Wir können uns also eine Bezugsebene (etwa 80 cm vom Boden entfernt) vorstellen, eine vertikale Ausgestaltung von etwa einem halben Meter (Berge/Hügel) und unter der Hauptplatte eine oder mehrere Ebenen mit Gleisen / Schattenbahnhöfen. Durch das Abwechseln von Tunneln, Steigungen, Gefällen und Schattenbahnhöfen lassen sich mehrere Züge zu unterschiedlichen Zeiten und in verschiedenen Bereichen in Szene setzen und wieder herausführen. Dies sorgt für eine enorme Bewegungsvielfalt und lässt den Betrachter die begrenzten Ausmaße unserer Anlage vergessen. 

Wenn wir zum Beispiel über 3 unabhängige Fahrstrecken verfügen, können wir mehr als 3 Züge gleichzeitig fahren lassen. 

Unsere Potenza 3 160×120 Anlage in Spur H0, auf der sage und schreibe 4 Züge gleichzeitig verkehren!

Unsere Stadt- und Berganlage 140×45 in Spur N 

Zu vermeidende Situationen: Die Kreisbahnanlage

Diese Mini-Anlage wurde unter Verwendung einer der 180×120 **Track Mats** (eine vorgedruckte Geländematte mit Untergrund, Gleisbettungen, Straßen usw.) von Hornby gebaut. Sie schafft es, auf begrenztem Raum verschiedene Elemente unterzubringen: Eine Kurve mit 3 parallelen Gleisen, zahlreiche Weichen und Abstellgleise, Bahnhof, Lokschuppen usw….

Man erkennt jedoch sofort, dass eine solche Anordnung ohne Tunnel, Berge und verdeckte Gleise jegliche Möglichkeit für Kreativität und Realismus minimiert. Unsere Züge fahren lediglich im Kreis und sind ständig im Blickfeld, und die Gleise lassen kaum freien Platz für die Gestaltung anderer ‚Szenen‘.

Vergleichen Sie dies mit dem, was sich auf noch kleinerem Raum bei der Potenza 3 160×120 Anlage herausholen lässt.

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